Respekt vor Menschen, die ihre Meinung äußern

Respekt vor Menschen, die ihre Meinung äußern

Zu quergedacht „Der Dämon Sarrazins“, Ausgabe 6/2010


Ich habe Ihren Artikel über Herrn Sarrazin gelesen und bin erstaunt, dass man einen ehrlichen Menschen, der den Mut hat, aufrecht seine Meinung zu sagen, so durch den Dreck zieht. Herr Sarrazin hat nur Fakten berichtet, die nachweisbar sind. Schauen Sie sich doch mal in unseren Städten um, es herrscht die totale Überfremdung. Um uns herum herrscht Verrohung und Gesetzlosigkeit, als Normalbürger meidet man, nachts in die Städte zu gehen. Rings um uns herum findet man nur Duckmäuser, die sich zu diesem Thema nicht äußern.

Jedem Deutschen, der die Zustände in unserem Land verfolgt, muss doch langsam der Kragen platzen. Nun frage ich mich, wer Sie sind und mit welchem Recht ziehen Sie Herrn Sarrazin so in den Dreck. Haben Sie die Stimmung der Deutschen über das Minarettverbot in der Schweiz nicht mitbekommen? Ich glaube, dass Sie mit Ihrem Bericht nicht viel Zustimmung bekommen, außerdem haben Sie hier die Grenze einer neutralen Berichterstattung völlig verlassen.

Sie sollten Beleidigungen über Persönlichkeiten nicht ausschütten, denen Sie wahrscheinlich nicht im entferntesten das Wasser reichen können. Ich habe höchsten Respekt vor Menschen, die ihre Meinung äußern, auch wenn sie unbequem ist. Viele sollten seinem Beispiel folgen. Schleimen und nachplappern hilft hier nicht.


Richard Band, Abenberg