Neuer Transporter in Birmingham zu sehen Neue Motoren für den Renault Master

Renault verpasst dem Master eine Verjüngungskur. Im Spätsommer soll der Transporter effizientere Motoren, ein modernisiertes Design und weiterentwickelte Assistenzsysteme erhalten. Auf der Nutzfahrzeugmesse in Birmingham war der neue Master jetzt schon zu sehen.

© Foto: Renault

Das Leistungsspektrum der neuen Motoren reicht von 110 bis 165 PS. Die Normverbrauchswerte starten bei 6,9 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer. Weitere Neuerungen sind ein Anhängerassistent, eine Berganfahrhilfe und eine Reifendruckkontrolle.

Das weiterentwickelte ESP reagiert lastabhängig und bezieht den Beladungszustand des Master in die elektronischen Regelvorgänge mit ein.

Für Vorankommen auch auf schwierigem Untergrund wie Schnee, Matsch und Sand verfügt der neue Master außerdem über die erweiterte Traktionskontrolle „Extended Grip“. Für bessere Übersicht sorgt ein zusätzlicher Weitwinkel-Innenrückspiegel in der Sonnenblende auf der Beifahrerseite. Er vergrößert den seitlichen Blickwinkel auf der Beifahrerseite und hilft so dem Fahrer, rechtzeitig andere Fahrzeuge, Hindernisse oder Personen im toten Winkel zu entdecken.

Das Modell ist in drei Radständen, vier Längen, drei Laderaumhöhen sowie wahlweise mit Vorder- oder Hinterradantrieb verfügbar. Darüber hinaus offeriert Renault den Master als Kastenwagen mit Einzel- und Doppelkabine, als Kombi für den gemischten Güter-/Personen­transport und als Bus. Als weitere Varianten sind unter anderem der Kofferaufbau, das Platt­form-Fahrgestell sowie verschiedene Fahrgestell-, Pritschen- und Kippervarianten erhältlich.

Neu im Programm sind die L4H2- und L4H3-Kastenwagen­varianten mit Heckantrieb und einfacher Bereifung an den Antriebsrädern. Zeitgleich mit dem Master startet auch der baugleiche Opel Movana modellgepflegt in den Spätsommer. ampnet/jri