Die Zahl der Überfälle hat sich seit 2006 verdoppelt Reeder fordern Bundeswehrsoldaten zum Schutz vor Piraten

Die deutschen Reeder fordern von der Bundesregierung einen besseren Schutz ihrer Schiffe vor Piratenangriffen. "Wir brauchen dringend Marinesoldaten und Bundespolizisten, die mit bewaffneten Teams auf unsere Schiffe gehen", sagte der Chef des Verbandes Deutscher Reeder, Ralf Nagel, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht.

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Reeder fordern Bundeswehrsoldaten zum Schutz vor Piraten

Düsseldorf (dapd). Die deutschen Reeder fordern von der Bundesregierung einen besseren Schutz ihrer Schiffe vor Piratenangriffen. "Wir brauchen dringend Marinesoldaten und Bundespolizisten, die mit bewaffneten Teams auf unsere Schiffe gehen", sagte der Chef des Verbandes Deutscher Reeder, Ralf Nagel, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Die Zahl der Überfälle habe sich weltweit seit 2006 auf nahezu 450 verdoppelt.

Nagel sagte, der Einsatz von Marinesoldaten der Bundeswehr auf Schiffen sei nach einem EU-Mandat rechtlich möglich. Auf Schiffen, die unter deutscher Flagge fahren, müssten bewaffnete Bundespolizisten eingesetzt werden. Hier seien die Reeder mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) im Gespräch.

dapd