Zentrale Kundgebung in Nürnberg Redakteure von 13 Tageszeitungen im Streik

Redakteure von 13 bayerischen Tageszeitungen sind am Donnerstag in den Streik getreten. Wie die Gewerkschaft ver.di in München mitteilte, beteiligten sich an dem zentralen Treffen mit Kundgebung in Nürnberg mehr als 200 Journalisten. Weitere Beschäftigte hätten etwa in München direkt vor den Verlagsgebäuden protestiert. Ziel der Aktion sei, die stockenden Tarifverhandlungen in Bewegung zu bringen.

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Redakteure von 13 Tageszeitungen im Streik

München/Nürnberg (dapd-bay). Redakteure von 13 bayerischen Tageszeitungen sind am Donnerstag in den Streik getreten. Wie die Gewerkschaft ver.di in München mitteilte, beteiligten sich an dem zentralen Treffen mit Kundgebung in Nürnberg mehr als 200 Journalisten. Weitere Beschäftigte hätten etwa in München direkt vor den Verlagsgebäuden protestiert. Ziel der Aktion sei, die stockenden Tarifverhandlungen in Bewegung zu bringen.

Die Gewerkschaft will für die Beschäftigten eine Tariferhöhung um vier Prozent erreichen. Zudem dringt sie darauf, die Online-Redakteure in die Tarifverträge miteinzubeziehen. Dagegen wolle der Arbeitgeberverband eine "massive Absenkung" der Gehaltshöhen und Arbeitsbedingungen durchsetzen, kritisierte ver.di. Die nächste Verhandlung sei für 4. Mai geplant.

An den Arbeitsniederlegungen beteiligt waren den Angaben zufolge Beschäftigte von "Augsburger Allgemeinen", "Nürnberger Nachrichten", "Nürnberger Zeitung", "Mittelbayerischer Zeitung", "Neuem Tag", "Amberger Zeitung", "tz", "Münchner Merkur", "Fränkischer Landeszeitung","Nordbayerischem Kurier", "Oberbayerischem Volksblatt", "Allgäuer Zeitung" und "Main Echo".

dapd