Fünf Verhandlungstage angesetzt Prozess wegen Schießunfalls in Afghanistan beginnt Ende September

Ein ehemaliger Bundeswehrsoldat steht von Ende September an wegen eines tödlichen Schießunfalls in Afghanistan vor Gericht. Der Prozess gegen den 21-Jährigen beginnt am 28. September, wie das Landgericht Gera am Montag mitteilte. Dem damaligen Hauptgefreiten, der im März aus der Bundeswehr entlassen wurde, wird fahrlässige Tötung und Ungehorsam in besonders schwerem Fall vorgeworfen.

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Prozess wegen Schießunfalls in Afghanistan beginnt Ende September

Gera (dapd). Ein ehemaliger Bundeswehrsoldat steht von Ende September an wegen eines tödlichen Schießunfalls in Afghanistan vor Gericht. Der Prozess gegen den 21-Jährigen beginnt am 28. September, wie das Landgericht Gera am Montag mitteilte. Dem damaligen Hauptgefreiten, der im März aus der Bundeswehr entlassen wurde, wird fahrlässige Tötung und Ungehorsam in besonders schwerem Fall vorgeworfen.

Er soll im Dezember 2010 einen gleichaltrigen Kameraden aus dem bayerischen Bischofswiesen auf einem Außenposten nördlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Pol-i Khomri beim Hantieren mit seiner Dienstwaffe getötet haben. Die Anklage stützt sich auf Zeugenaussagen und ein Gutachten, wonach eine Fehlfunktion der Waffe ausgeschlossen werden kann.

Für den Prozess sind elf Zeugen und drei Sachverständige geladen. Zunächst sind fünf Verhandlungstage angesetzt.

dapd