Niederländische Königsfamilie besucht Zeche Zollverein und Grenzregion - Kraft mit Besuch zufrieden Prinz Willem-Alexander lobt Strukturwandel im Ruhrgebiet

Mit einem Besuch in der Grenzregion beider Länder ist am Freitag der viertägige Staatsbesuch der niederländischen Königin Beatrix in Deutschland zu Ende gegangen. Ministerpräsident Hannelore Kraft (SPD) zeigte sich zufrieden: "Es war ein schöner Tag. Ich glaube, die Königin nimmt viele gute Eindrücke mit nach Hause", sagte sie zum Abschluss am Abend in Herzogenrath bei Aachen.

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Prinz Willem-Alexander lobt Strukturwandel im Ruhrgebiet

Düsseldorf/Essen (dapd). Mit einem Besuch in der Grenzregion beider Länder ist am Freitag der viertägige Staatsbesuch der niederländischen Königin Beatrix in Deutschland zu Ende gegangen. Ministerpräsident Hannelore Kraft (SPD) zeigte sich zufrieden: "Es war ein schöner Tag. Ich glaube, die Königin nimmt viele gute Eindrücke mit nach Hause", sagte sie zum Abschluss am Abend in Herzogenrath bei Aachen.

Vor ihrem Besuch in Nordrhein-Westfalen hatte Beatrix bereits in Berlin und Dresden Station gemacht und sich unter anderem mit Bundespräsident Christian Wulff getroffen.

Am Freitagmorgen besuchte die Königin gemeinsam mit ihrem Sohn, Kronprinz Willem-Alexander, und dessen Frau, Prinzessin Máxima, die Essener Zeche Zollverein. Der Kronprinz lobte dabei den Strukturwandel im Ruhrgebiet und hob die guten Handelsbeziehungen zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen hervor.

Prinzenpaar und Königin trugen sich zudem in das Stahlbuch, das Gästebuch der Stadt Essen, ein. Der letzte königliche Eintrag stammte aus dem Jahr 2009. Damals hatte sich Königin Silvia von Schweden in dem Buch verewigt. Bei ihrem Besuch auf dem Zechengelände wurden die niederländischen Majestäten von rund 200 Schaulustigen begrüßt.

In Herzogenrath informierte sich die Königin unter anderem über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Polizei sowie über deutsch-niederländische Kooperationen bei der Bildung. Mit dem Besuch von Beatrix sei die deutsch-niederländische Zusammenarbeit "ein Stück weit geadelt" worden, sagte Kraft, die anlässlich des Staatsbesuchs ebenso wie die Königin einen Hut trug.

Autofahrer mussten sich wegen des Besuchs der niederländischen Königin in Geduld üben. Die Autobahnen 44 und 52 zwischen Düsseldorf und Essen-Süd waren am Morgen kurzfristig gesperrt worden. Und auch im Essener Stadtgebiet waren wegen der Eskorte der königlichen Familie mehrere Straßen vorübergehend nicht passierbar.

dapd