Die Baumarktkette Praktiker hat im ersten Quartal 2011 ihren Verlust ausgeweitet. Bei einem Umsatzrückgang von 10,9 Prozent auf 666 Millionen Euro stieg der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) von 52,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 71,6 Millionen Euro, wie der MDAX-Konzern aus dem saarländischen Kirkel am Freitag mitteilte.
Praktiker weitet Verlust aus
Kirkel (dapd). Die Baumarktkette Praktiker hat im ersten Quartal 2011 ihren Verlust ausgeweitet. Bei einem Umsatzrückgang von 10,9 Prozent auf 666 Millionen Euro stieg der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) von 52,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 71,6 Millionen Euro, wie der MDAX-Konzern aus dem saarländischen Kirkel am Freitag mitteilte. Bereinigt um die Sonderaufwendungen des Restrukturierungsprogramms "Praktiker 2013" lag das Minus bei 66,7 Millionen Euro.
Den Umsatzrückgang begründete Praktiker mit der anhaltenden Wirtschaftsschwäche in wichtigen Auslandsmärkten wie Rumänien und Griechenland sowie dem völligen Verzicht auf Rabatte in Deutschland. Auf dem Heimatmarkt sanken die Erlöse um 18,9 Prozent auf 314,9 Millionen Euro.
Einzig die Praktiker Vertriebslinie Max Bahr profitierte mit einem Umsatzplus von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal von der insgesamt guten Konsumstimmung in Deutschland und setzte den eigenen positiven Umsatztrend des Vorjahrs fort.
Die Praktiker-Aktie gab am Freitagvormittag 2,5 Prozent auf 7,36 Euro nach.
dapd
