Kein Fachkräftemangel. Nur schlechte Stellenanzeigen.

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Eine Auswertung von über 8.000 Stellenanzeigen auf PowerUs


Viele Stellenanzeigen im Handwerk folgen einem ähnlichen Muster: ein unspezifischer Jobtitel, keine Gehaltsspanne, wenige Mitarbeitervorteile und eine knappe Aufgabenbeschreibung. Anschließend bleibt oft nur abzuwarten, ob Bewerbungen eingehen. Unabhängig davon, ob diese Anzeigen überhaupt wahrgenommen werden, brechen viele Fachkräfte den Leseprozess bereits nach wenigen Zeilen ab.

Diese Herangehensweise kostet Betriebe wertvolle Bewerbungen. Nicht wegen des Fachkräftemangels, sondern wegen mangelnder Attraktivität. Stellenanzeigen, die es besser machen, erhalten im Schnitt 130 Prozent mehr Bewerbungen.

Diese Zahl stammt aus einer Auswertung von über 8.000 aktiven Stellenanzeigen auf PowerUs, der größten auf das Handwerk spezialisierten Jobplattform in Deutschland. Die Auswertung zeigt, welche drei Dinge erfolgreiche Stellenanzeigen gemeinsam haben. Einer davon überrascht.

Das Gehalt entscheidet – aber nicht allein

Das Weglassen einer Gehaltsangabe gehört zu den größten vermeidbaren Nachteilen in der Ansprache von Fachkräften. Und trotzdem gehen fast 50 Prozent aller Stellenanzeigen immer noch ohne Gehalt online. Der Verlust an möglichen Bewerbern ist massiv: Betriebe, die in Stellenanzeigen für Gesellen ein Jahresgehalt angeben, erhalten mehr als 130 Prozent mehr qualifizierte Bewerbungen als Betriebe ohne Gehaltsangabe.

Dazu spielt das Format des Gehalts auch eine Rolle. Wer anstelle eines Monatsgehalts ein Jahresgehalt ausweist, erzielt bei Stellenanzeigen für Gesellen rund 28 Prozent mehr Bewerbungen, ohne das Gehalt selbst zu erhöhen. Jahresgehälter wirken größer, moderner und transparenter. Rund 90 Prozent der Betriebe setzen aber noch immer auf das Monatsformat.

Der Jobtitel ist entscheidend dafür, ob eine Anzeige überhaupt angeklickt wird

Stellenanzeigen mit kurzen, generischen Titeln unter 30 Zeichen erhalten im Schnitt 74 Prozent weniger qualifizierte Bewerbungen als Anzeigen mit präzisen, beschreibenden Titeln. Entscheidend ist dabei weniger die Länge als der Informationsgehalt: Längere Titel enthalten in der Regel zusätzliche Angaben, etwa zur Spezialisierung, zur Seniorität oder zum konkreten Tätigkeitsschwerpunkt.

So spricht ein Titel wie „Elektriker (m/w/d) für Photovoltaik und Gebäudetechnik“ gezielt Fachkräfte an, die genau in diesem Bereich tätig sind. Allgemeine Formulierungen wie „Elektriker gesucht“ bieten hingegen wenig Orientierung und erreichen häufig nicht die passenden Fachkräfte.

Ein entscheidender Faktor sind die Mitarbeitervorteile

Betriebe, die über 15 Mitarbeitervorteile konkret benennen, erhalten im Schnitt 28 Prozent mehr qualifizierte Bewerbungen als Betriebe mit nur fünf. Auch vermeintlich selbstverständliche Rahmenbedingungen sollten in der Anzeige klar benannt werden. Was nicht sichtbar ist, wird von Fachkräften bei der Bewertung eines Angebots nicht berücksichtigt.

Eine lange Liste an Vorteilen, ob Firmenwagen, Weiterbildung, flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, direkt vom Wohnort zu starten, sendet ein Signal. Sie zeigt, dass ein Betrieb verstanden hat, was Fachkräfte heute erwarten. Werden nur wenige Vorteile genannt, wird das Angebot oft als weniger attraktiv wahrgenommen.

Fachkräfte vergleichen Angebote parallel. Eine Stelle ohne sichtbares Leistungspaket verliert diesen Vergleich, bevor es überhaupt zum Gespräch kommt.

Was das für die eigene Stellenanzeige bedeutet

Die drei wichtigsten Hebel kosten keinen einzigen Euro: die Angabe eines Jahresgehalts, ein präzise formulierter Jobtitel sowie ein vollständig und konkret dargestelltes Leistungspaket.

Ausbleibende Bewerbungen werden oft direkt auf den Fachkräftemangel geschoben, bevor die Stellenanzeige selbst hinterfragt wird. Dazu kommt: Viele Anzeigen gehen im Internet schlicht unter. Eine gute Stellenanzeige muss auch dort platziert sein, wo Fachkräfte tatsächlich nach Jobs suchen.

Die Lösung für bessere Bewerbungen im Handwerk

Eine Stellenanzeige nur auf der eigenen Website zu veröffentlichen, reicht heute oft nicht mehr aus. Auch große, allgemeine Jobplattformen führen im Handwerk häufig nicht zum gewünschten Ergebnis, denn dort fehlt die Spezialisierung auf handwerkliche Qualifikationen. Das wirkt sich schnell auf die Qualität der Bewerbungen aus.

An dieser Stelle kommt PowerUs mit seinem innovativen, aufs Handwerk spezialisierten Ansatz ins Spiel. PowerUs ist die erste Jobplattform exklusiv fürs Handwerk in Deutschland. Mit mittlerweile über 200.000 qualifizierten Fachkräften aus allen großen Gewerken platzieren Sie hier Ihren Betrieb und Ihre Stellen dort, wo Fachkräfte aktiv und passiv nach neuen Möglichkeiten suchen. Diese werden auf PowerUs direkt auf passende Stellen aufmerksam gemacht, gefiltert nach Qualifikation, Region und Erfahrungsniveau.

So bringt PowerUs Handwerksbetriebe und qualifizierte Fachkräfte zusammen. Wer qualifizierte Fachkräfte für seinen Betrieb sucht, findet sie auf powerus.de.

Zusätzlich veröffentlicht PowerUs regelmäßig Gehaltsreports für zentrale Gewerke, von Elektronik über SHK bis hin zu Kfz-Mechatronik. Wer weiß, was der Markt zahlt, kann sein Angebot realistisch einordnen und gezielter positionieren.