Strategie zum Abbau von Risikopositionen fortgesetzt Postbank steigert Quartalsgewinn

Die Postbank hat trotz Belastungen in Millionenhöhe im ersten Quartal dieses Jahres mehr verdient als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern stieg von 131 Millionen auf 142 Millionen Euro, wie das Bonner Finanzinstitut am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich blieb der Tochter der Deutschen Bank ein Konzerngewinn von 105 Millionen nach 96 Millionen Euro im Vorjahr.

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Postbank steigert Quartalsgewinn

Bonn (dapd). Die Postbank hat trotz Belastungen in Millionenhöhe im ersten Quartal dieses Jahres mehr verdient als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern stieg von 131 Millionen auf 142 Millionen Euro, wie das Bonner Finanzinstitut am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich blieb der Tochter der Deutschen Bank ein Konzerngewinn von 105 Millionen nach 96 Millionen Euro im Vorjahr.

In den ersten drei Monaten hätten personalbezogene Rückstellungen und eine vereinheitlichte Bilanzierung von Altersteilzeitprogrammen das Ergebnis mit insgesamt 155 Millionen Euro belastet, erklärte das Unternehmen. Dem habe zwar der Verkauf der indischen Baufinanzierungstochter mit einem Gewinn von 55 Millionen Euro vor Steuern gegenüber gestanden. Die negativen Einmaleffekte hätten sich jedoch auf rund 100 Millionen Euro summiert. "Das um diese Effekte bereinigte Ergebnis unterstreicht die operative Stärke der Postbank", erklärte das Unternehmen.

Ihre Strategie zum Abbau von Risikopositionen setzte die Postbank fort. Der Bestand an strukturierten Krediten und Finanzanlagen sei nochmals spürbar reduziert worden, hieß es. Erstmals seit Ausbruch der Finanzmarktkrise habe die Bank einen positiven Ergebnisbeitrag aus ihrem strukturierten Kreditportfolio verbucht. Auch die Risikovorsorge im Kreditgeschäft habe sich weiter verringert.

Ihr Kundengeschäft baute die Bank den Angaben zufolge in wichtigen Bereichen aus. Vor allem beim Bausparen habe sie kräftig zugelegt. Der Vorstandsvorsitzende Stefan Jütte sagte, der Beitrag der Postbank zum Ergebnis der Deutschen Bank im ersten Quartal habe gezeigt, "dass die Postbank schon heute wichtige Wachstumsimpulse für das Geschäft mit Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden ihrer Mehrheitsaktionärin liefert".

dapd