Nun hat auch Porsche ein Prestigeobjekt: Am 31. Januar öffnet das neue Museum des Zuffenhausener Sportwagenherstellers seine Pforten. Damit schließt Porsche zu BMW und Mercedes auf.
Porsche schwebt auf drei Säulen
Das von den Wiener Architekten Delugan Meissl gestaltete Porsche-Museum fällt auf. Der 5.600qm große Ausstellungsbereich ruht auf drei sogenannten Kernen aus Stahlbeton und scheint deshalb zu schweben. 250 Handwerker und 40 Firmen haben sich um die Innenraumgestaltung gekümmert, damit die 80 Fahrzeuge und zahlreichen anderen Kleinexponate in einer besonderen Atmosphäre präsentiert werden können.
Neben weltberühmten Automobilikonen wie dem 356, 550, 911 oder 917 werden auch die technischen Hochleistungen aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts von Ferdinand Porsche ausgestellt. Das Ausstellungskonzept sieht vor, dass den beiden Epochen vor und nach 1948 jeweils separate Bereiche zugewiesen werden. "Idee Porsche", "Produktgeschichte" und "Themeninseln" sind die drei Kernelemente der Museumskonzeption. Besucher werden bei ihrem Rundgang immer wieder diese drei Säulen der Ausstellung thematisch verknüpft vorfinden.
Das Porsche-Muesum ist ab dem 31. Januar 2009 täglich (außer montags) von 9 bis 18 Uhr geöffnet und kann für 8 Euro Eintritt besichtigt werden.
pc