Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut, hat das neue Cyber-Abwehrzentrum als einen ersten Schritt in die richtige Richtung bezeichnet, dem weitere folgen müssten. "Das Abwehrzentrum ist ein erster wichtiger Schritt. Es ist mit den wenigen Mitarbeitern allerdings personell völlig unzureichend ausgestattet", bemängelte er in der "Passauer Neuen Presse".
Polizeigewerkschaftschef: Cyberabwehrzentrum nur ein erster Schritt
Passau (dapd). Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut, hat das neue Cyber-Abwehrzentrum als einen ersten Schritt in die richtige Richtung bezeichnet, dem weitere folgen müssten. "Das Abwehrzentrum ist ein erster wichtiger Schritt. Es ist mit den wenigen Mitarbeitern allerdings personell völlig unzureichend ausgestattet", bemängelte er in der "Passauer Neuen Presse".
Das Personal müsse deutlich aufgestockt werden, sagte Witthaut und forderte eine bessere Vernetzung der einzelnen Behörden. "Es müsste eine ähnliche Behörde zur Bekämpfung von Internet-Kriminalität aufgebaut werden wie das gemeinsame Terrorismus-Abwehrzentrum."
Nach Ansicht von Witthaut hat es sehr lange gedauert, bis die Politik die Dimension des Problems erkannt habe. "Es wurde viel zu spät gehandelt. Schließlich geht es hier um wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe", mahnte Witthaut und kritisierte, dass "die Polizei im Kampf gegen Internet-Kriminalität nach wie vor personell und technisch schlecht ausgestattet ist. Wir verfolgen hier einen Ferrari mit einem Fiat."
dapd