Jobbörsen Personalsuche über das Internet wird immer beliebter

Auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern gibt es für Betriebe diverse Möglichkeiten. Persönliche Empfehlungen oder Personalvermittler stellen jedoch eher die Ausnahme dar. Inzwischen erhoffen sich die meisten Personalverantwortlichen über das Internet die besten Erfolgschancen.

Mehr als jedes zweite befragte Unternehmen schaltet noch Stellenanzeigen in der Zeitung. - © Fotolia

Vier von fünf Unternehmen (79 Prozent) veröffentlichen ihre Stellenangebote auf Jobbörsen wie Monster, Stepstone oder Jobscout24. Damit gewinnt diese Plattform weiter an Bedeutung, wie die jährlich veröffentlichte Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zeigt. Im vergangenen Jahr hatten noch 71 Prozent die Onlinebörsen als wichtigstes Medium für die Jobsuche benannt.

Zunehmende Relevanz erhalten auch die sozialen Netzwerke als Plattform für Stellenangebote. Schon ein Drittel aller Unternehmen publiziert offene Stellen in Communitys wie Facebook, StudiVZ oder Xing. Noch vor zwei Jahren nutzte nur gut jeder zehnte Betrieb (12 Prozent) diese Kanäle.

Den naheliegendsten Veröffentlichungsweg im Internet stellt natürlich der eigene Internetauftritt dar. Laut Umfrage veröffentlichen 69 Prozent der Firmen Jobangebote auf der eigenen Website. Branchenspezifische Jobbörsen im Internet werden hingegen nur von jedem dritten Unternehmen genutzt.

Abseits der Online-Welt erfreut sich aber auch die klassische Anzeige in den Printausgaben von Zeitungen nach wie vor hoher Beliebtheit. Deutlich mehr als jedes zweite befragte Unternehmen (58 Prozent) nutzt diese Veröffentlichungsform.

Mehrgleisige Suche

 „Die meisten Firmen fahren heute mehrgleisig, um geeignete Bewerber zu finden“, resümiert Bitkom-Präsident Dieter Kempf. So geben zwei Drittel der befragten Unternehmen an, drei oder mehr Medien für Stellenanzeigen parallel zu nutzen. Dabei setzen die Personalabteilungen auf einen Mix aus Online- und Printmedien.

Im Auftrag von Bitkom hatte das Marktforschungsinstitut Aris 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft, Mehrfachnennungen waren möglich.