Von der Leyen verteidigt die gesetzliche Frauenquote "Peinliche drei Prozent"

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat erneut für eine gesetzliche Frauenquote für Vorstände und Aufsichtsräte geworben. "Deutschland liegt bei den Vorständen der Großkonzerne immer noch bei peinlichen drei Prozent Frauenanteil und damit noch hinter Brasilien und Russland", sagte die CDU-Politikerin dem "Tagesspiegel".

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"Peinliche drei Prozent"

Berlin (dapd). Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat erneut für eine gesetzliche Frauenquote für Vorstände und Aufsichtsräte geworben. "Deutschland liegt bei den Vorständen der Großkonzerne immer noch bei peinlichen drei Prozent Frauenanteil und damit noch hinter Brasilien und Russland", sagte die CDU-Politikerin dem "Tagesspiegel". Als Arbeitsministerin wolle sie mit Blick auf den Fachkräftemangel "nicht nur über Chancen von Frauen reden, sondern sie verwirklichen", kündigte von der Leyen an.

Mit Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) sei sie sich "im Ziel einig, dass wir dringend mehr Frauen in Führungspositionen in Großkonzernen brauchen". Schröder hatte sich stets gegen eine gesetzliche Frauenquote ausgesprochen.

dapd