Opel-Vorstandsvorsitzender Karl-Friedrich Stracke hat die neu aufgeflammten Verkaufsgerüchte um das Unternehmen als "reine Spekulation" bezeichnet. Stracke äußerte sich nach Firmenangaben am Freitag auf einer Betriebsversammlung im Hauptwerk Rüsselsheim vor 6.000 Opel-Arbeitern.
Opel-Chef äußert sich zu Verkaufsgerüchten
Rüsselsheim (dapd). Opel-Vorstandsvorsitzender Karl-Friedrich Stracke hat die neu aufgeflammten Verkaufsgerüchte um das Unternehmen als "reine Spekulation" bezeichnet. Stracke äußerte sich nach Firmenangaben am Freitag auf einer Betriebsversammlung im Hauptwerk Rüsselsheim vor 6.000 Opel-Arbeitern.
Stracke betonte als Kommentar zu den Gerüchten den aktuellen Erfolg von Opel: So sei im ersten Quartal ein ausgewogenes Ergebnis im operativen Geschäft erzielt worden. Außerdem verzeichne der Konzern seit sieben Monaten Marktanteilssteigerungen in Deutschland und Europa. Im Sommer seinen Sonderschichten nötig, um die hohe Nachfrage nach den Modellen Meriva und Astra-Kombi zu erfüllen.
Am Donnerstag hatten "Spiegel" und "Auto Bild" berichtet, Opel-Mutterkonzern General Motors bereite einen Verkauf des Verlustbringers Opel vor.
Opel-Betriebsratsvorsitzender Klaus Franz erklärte, der Hersteller sei mit neuen Produkten auf gutem Weg zu alter Stärke, "was nicht allen Wettbewerbern gefällt."
dapd
