Als erste Kommune in Deutschland will Offenbach eine Buslinie mit Ökostrom betreiben. "Das Fahrzeug ist eingetroffen, im Sommer beginnt der Probeeinsatz", sagte Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) bei der Vorstellung des mit Batterien bestückten Mobils am Samstag.
Offenbach testet Ökostrom-Bus
Offenbach (dapd). Als erste Kommune in Deutschland will Offenbach eine Buslinie mit Ökostrom betreiben. "Das Fahrzeug ist eingetroffen, im Sommer beginnt der Probeeinsatz", sagte Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) bei der Vorstellung des mit Batterien bestückten Mobils am Samstag. Der E-Bus hat nach Herstellerangaben eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern und Akkumulatoren, die in drei Stunden wieder aufgeladen werden können. Die Stadt Offenbach und ihre Verkehrsbetriebe beziehen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien.
Das Fahrzeug werde damit emissionsfrei unterwegs sein, sagte Schneider. Ein Sprecher des Wiesbadener Herstellers des 60-Personen-Busses erklärte, der mit Lithium-Ionen-Batterien ausgerüstete Wagen leiste 150 kW (200 PS) und erreiche ein Tempo von maximal 89 Kilometern pro Stunde. Komplett mit Akkumulatorensatz koste das Fahrzeug derzeit noch rund 400.000 Euro, eine höhere Serie werde den Preis um etwa 100.000 Euro reduzieren. Für ihre dieselbetriebenen Busse nennt die Stadt Offenbach einen Stückpreis von rund 200.000 Euro.
Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums steuert Offenbach zurzeit 15 regionale "Demonstrationsprojekte" unterschiedlicher E-Mobilität. Eingesetzt werden dabei unter anderem E-Roller, E-Autos und Hybridbusse.
dapd
