Der Preisrutsch an den Rohstoffmärkten hat sich am Freitag fortgesetzt. Der Ölpreis fiel in London auf 105,15 Dollar und in New York auf 94,63 Dollar. Die Feinunze Gold kostete am späten Vormittag in London 1.480 Dollar, nachdem sie am Donnerstagnachmittag noch bei 1.511 Dollar lag.
Ölpreis gibt weiter nach
Berlin (dapd). Der Preisrutsch an den Rohstoffmärkten hat sich am Freitag fortgesetzt. Der Ölpreis fiel in London auf 105,15 Dollar und in New York auf 94,63 Dollar. Die Feinunze Gold kostete am späten Vormittag in London 1.480 Dollar, nachdem sie am Donnerstagnachmittag noch bei 1.511 Dollar lag.
Am Vortag hatten schwache US-Arbeitsmarktdaten und moderate Töne der EZB zur Inflationsentwicklung zu einem massiven Ölpreisverfall geführt, nachdem am Tag zuvor bereits der wöchentliche Bericht zu den US-Ölvorräten für Druck gesorgt hatte. Auch die Preise für Silber, Kupfer und andere Rohstoffe gaben nach.
Analysten wiesen unterdessen darauf hin, dass sich die Fundamentaldaten zuletzt schwächer zu entwickeln schienen, nachdem die Ölpreise zuvor großteils von Konjunkturoptimismus und Liquiditätszuflüssen profitiert hätten.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hatte am Donnerstag eine Pause der Zinserhöhungspolitik angedeutet. Ein Ölanalyst sagte dazu, die Märkte seien davon ausgegangen, dass die EZB an der Zinsschraube dreht, während die US-Notenbank an der Nullzinspolitik festhält. Mit der veränderten Sicht sei eine Menge Druck von den Rohstoffmärkten abgelassen worden.
dapd
