Wer noch eine blaue Plakette auf dem Nummernschild hat, sollte sich so schnell wie möglich zur Kfz-Hauptuntersuchung anmelden. Die Plaketten haben seit Jahresbeginn ihre Gültigkeit verloren. Sonst kann es teuer werden.

Autofahrer, die noch eine blaue Prüfplakette für die Haupt- und Abgasuntersuchung (HU/AU) auf ihrem Kennzeichen haben, sollten so bald wie möglich zu einer Prüforganisation wie der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) fahren. Seit Jahresbeginn haben die blauen Plaketten mit der Zahl 14 in der Mitte für alle Kraftfahrzeuge und Anhänger ihre Gültigkeit verloren. Darauf weist die GTÜ auf ihrer Webseite hin.
Plakette in unterschiedlichen Farben
Für 2015 sind Plaketten mit der Farbe Gelb (15), Braun (16) und Rosa (17) gültig. Fahrzeuge mit gelber Prüfplakette sind dieses Jahr mit der HU an der Reihe. Neufahrzeuge, die 2015 zugelassen werden, tragen die Farbe Rosa (17).
Die Abgasuntersuchung (AU) gehört seit 2010 zur HU. Dafür brauchen Autofahrer die Zulassungsbescheinigung Teil 1 oder den Fahrzeugschein. Bei Änderungen am Fahrzeug benötigt der Prüfingenieur zusätzlich das Teilegutachten oder die Betriebserlaubnis.
Mehrkosten für Fahrzeugbesitzer
Bei einer Überschreitung des HU-Termins werde laut GTÜ zwar nicht mehr zurückdatiert, doch bei einer Überziehung von mehr als zwei Monaten stehe eine vertiefte HU an, die mit höheren Kosten für die Fahrzeugbesitzer verbunden ist.
Darüber hinaus müssen Autofahrer mit einer Verwarnung oder Bußgeld rechnen. Bei zwei Monaten werden 15 Euro fällig, nach vier Monaten sind es 25 Euro, nach acht Monaten 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Außerdem droht der Verlust des Versicherungsschutzes. dhz