Nordrhein-Westfalen und die Niederlande haben einen engeren Austausch über Sicherheitsfragen von Atomanlagen vereinbart. Nach Angaben des Düsseldorfer Energieministeriums vom Montag ist dies das Ergebnis eines Gesprächs von NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger (SPD) mit dem niederländischen Wirtschaftsminister Maxime Verhagen am Wochenende in Venlo.
NRW und Niederlande wollen engeren Austausch in Atomfragen
Düsseldorf/Venlo (dapd-nrw). Nordrhein-Westfalen und die Niederlande haben einen engeren Austausch über Sicherheitsfragen von Atomanlagen vereinbart. Nach Angaben des Düsseldorfer Energieministeriums vom Montag ist dies das Ergebnis eines Gesprächs von NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger (SPD) mit dem niederländischen Wirtschaftsminister Maxime Verhagen am Wochenende in Venlo.
Auf der Tagesordnung des Treffens standen Folgen und Lehren aus der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. Die beiden Minister sprachen unter anderem über die von der EU-Kommission geplanten Stresstests für Atomkraftwerke. In den Niederlanden gibt es das Atomkraftwerk Borssele in der niederländischen Provinz Seeland. In Nordrhein-Westfalen ist kein AKW mehr in Betrieb.
Ausbauen wollen die Minister auch den grenzüberschreitenden Informationsaustausch über "Notfallschutz und Hilfeleistungen" der jeweils grenznahen Urananreicherungsanlagen in Almelo (Niederlande) und Gronau (Kreis Borken).
dapd
