Mit der Safety Driving Academy will Nissan Handwerker für seine Nutzfahrzeuge begeistern. Auf der französischen Rennstrecke Anneau du Rhin standen Trainings für mehr Fahrsicherheit auf dem Programm. Und ein paar flotte Runden auf der Rennstrecke – mit viel PS unter der Motorhaube.
Ulrich Steudel
Mit seinen 24 Jahren ist Viktor Bühner im Handwerk schon auf der Überholspur. An der FH Rosenheim studiert er im fünften Semester Innenausbau und lernt parallel dazu den Malerberuf. Um im väterlichen Betrieb im unterfränkischen Wildflecken auch die großen Transporter fahren zu dürfen, hat er schon sämtliche Führerscheinprüfungen absolviert. Sein fahrerisches Können und sein Wissen um eine exakte Ladungssicherung konnte der junge Mann kürzlich bei der Nissan Safety Driving Academy vervollkommnen.
Dazu waren Handwerker aus ganz Süddeutschland und der Schweiz auf die Rennstrecke Anneau du Rhin nach Frankreich eingeladen. Die Nissan Safety Driving Academy versteht sich als eine Art Fahrsicherheitstraining für Handwerker, denn Transporter sind heute nicht nur so bequem wie ein Pkw, sondern auch so schnell. Dabei haben sie meist schwere Ladung an Bord, die bei Ausweichmanövern oder einer Vollbremsung ein ganz anderes Verhalten an den Tag legt als der Einkaufskorb im Kofferraum.
Crashtests motivieren zur Ladungssicherung
Beim Thema Ladungssicherung konnten die Handwerker zwar noch nicht aufs Gaspedal treten, dafür gab es wichtige Tipps, worauf beim Transport von Werkzeug und Material zu achten ist. Besonders beeindruckt haben die Videos von Crashtests mit Regalen Marke Eigenbau im Vergleich zu Profiausstattungen.
Elektromeister Michael Reitner aus Stutensee bei Karlsruhe ist zwar überzeugt, dass seine Regalsysteme besser halten würden als die im Video. Dennoch will er beim nächsten Fahrzeugwechsel auf Profisysteme umstellen. "Der Vortrag war sehr aufschlussreich. Jetzt werden wir sicher alle der Ladung mehr Aufmerksamkeit widmen", sagt der 44-Jährige.
Im Cabstar rückwärts durch die Schikanen

Richtig Gaudi gemacht hat der Geschicklichkeitsparcours, der mit einem Nissan Cabstar vor- und rückwärts auf Zeit zu durchfahren war. Dabei legte Schreinermeister Michael Wirth aus Neuburg/Wattenweiler mit 1:20 min eine Bestzeit vor, die lange Bestand hatte, dann aber doch noch von einem Schweizer Kollegen unterboten wurde. Egal, Spaß gemacht hat es trotzdem, wie auch die Slalom- und Kurvenfahrten oder die Bremstests mit den verschiedenen Transportertypen.
Doch das große Finale sollte noch folgen. 344 PS bringt ein Nissan 370Z Nismo auf die Straße. Auf dem Anneau du Rhin durften die Handwerker sich in diesem Flitzer als Rennfahrer versuchen.
Elektromeister Thomas Wollmer aus Pforzheim hat es richtig Spaß gemacht: "Das war schon eine ganz spezielle Erfahrung, mit einem so flotten Auto über eine Rennstrecke zu kurven. Für mich war der Höhepunkt aber das Bremstraining mit den Transportern. Denn das kann uns auch im Alltag passieren."
