Am 1. Oktober findet das Finale der RTL-Wettkampf-Show "Ninja Warrior Germany 2017" statt. 28 Athleten hangeln sich durch kräftezehrende Hindernisse, um sich den Titel "Ninja Warrior 2017" zu sichern. Das Handwerk ist mit sieben Final-Teilnehmern stark vertreten.
Jessica Baker

Am Sonntag, 1. Oktober wird es ernst bei der RTL-Action-Show "Ninja Warrior Germany". Die besten Athleten der zweiten Staffel stehen im Finale und kämpfen um den Titel "Ninja Warrior 2017".
Ninja Warrior ist eine Wettkampf-Show, die ursprünglich aus Japan kommt. Das Ziel der Show ist es, vier Hindernis-Parcours erfolgreich zu absolvieren. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind neben Kraft vor allem Ausdauer und Körperbeherrschung.
Der Final-Parcours am 1. Oktober besteht insgesamt aus 18 Hindernissen, aufgeteilt in vier Teile: Im ersten Teil müssen die Kandidaten neun Hindernisse überwinden. Weitere fünf Hindernisse warten im zweiten Parcourteil. Im dritten Teil müssen die Kandidaten vier Hindernisse bewältigen. Nur wer es bis dahin schafft, kann den 20 Meter hohen "Mount Midoriyama" – das letzte Hindernis – erklimmen. Wer das schafft, darf sich "Ninja Warrior 2017" nennen und gewinnt das Preisgeld in Höhe von 200.000 Euro.
Wird ein Handwerker "Ninja Warrior Germany 2017"?
Im Finale von "Ninja Warrior Germany" treten 28 Athleten gegeneinander an. Handwerker scheinen dank ihrer körperlichen Arbeit einige Vorteile bei der Show zu haben, denn ein Viertel der Finalisten kommt aus dem Handwerk. Wer die sieben Kandidaten sind, welchen Beruf sie haben und wie sie sich auf die Show vorbereitet haben.
Daniel Decker
Der 19-jährige Azubi zum Kfz-Mechatroniker aus Püttlingen bei Saarbrücken ringt unter anderem in der 1. und 2. Bundesliga. Mehrmals hat er schon die deutsche Meisterschaft gewonnen. Auf die Show Ninja Warriors Germany hat er sich mit Ring-Training, Klimmzügen, Joggen und Cheerleading vorbereitet. Von dem Preisgeld möchte er ein Haus für sich und seine Freundin kaufen.
Oliver Edelmann
Der 23-Jährige ist gelernter Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima. Ursprünglich kommt er aus Pfungstadt bei Darmstadt, lebt aber aktuell in einer 4er-WG in Augsburg. 2013 wurde er Europameister im Cheerleading und ist vierfacher Deutscher Meister in Sportakrobatik.
Daniel Gerber
Der Metallbauer aus Ostfildern bei Stuttgart war bereits bei der ersten Staffel dabei. Der 20-Jährige interessiert sich vor allem für folgende Sportarten: Boxen, Klettern und Radfahren. Seit neun Jahren trainiert er Parkour und Freerunning und hat mit Freunden einen eigenen Parkour-Platz gebaut. Für die Show hat er speziell seine Balance und Griffkraft trainiert sowie seine Ernährung umgestellt.
Michael Rindisbacher
Der gelernte Kfz-Mechaniker aus St. Gallen in der Schweiz arbeitet aktuell in einer Lamborghini-Vertretung. Seine Hobbys sind Basketball, Fußball, Motorrad und Billard. Seit fünf Jahren betreibt er zudem "Streetworkout". Seine Griffkraft hat er beim Hangeln an Gerüsten verbessert und beim zusätzlichen Radfahren seine Ausdauer trainiert. Mit dem Preisgeld möchte er sich eine Reise an spezielle Tauchorte gönnen.
Johannes Schwitzgebel
Johannes Schwitzgebel ist angehender Metzger und möchte einmal den Familienbetrieb in Homburg übernehmen. Die Metzgerei seiner Eltern hat eine 100-jährige Tradition. Klettern ist seine große Leidenschaft. Er ist seit vier Jahren ungeschlagener Hessenmeister im Klettern und hat schon im Deutschen Nationalkader geklettert. Wenn er gewinnt, möchte er vielleicht eine Weltreise machen.
Johannes Veh
Johannes Veh hat den Beruf Bäcker von der Pike auf gelernt. Der 25-Jährige aus Höchstädt in Bayern spielt ins seiner Freizeit Schlagzeug. Der Sport kommt aber natürlich auch nicht zu kurz. Er betreibt unter anderem Kampfsport, Parkour, Klettern und Motorcross. Für die Show "Ninja Warrior Germany" hat er an seiner Griffkraft und Sprungkraft trainiert. Wenn er gewinnt, möchte er einen Teil des Preisgeldes spenden.
Sebastian Wicke
Sebastian Wicke aus Eisenach ist Zerspanungsmechaniker und geht in seiner Freizeit gerne Klettern, Joggen und Snowboarden. Außerdem tritt er regelmäßig bei Boulderwettkämpfen an und erreichte 2016 den 1. Platz bei der Thüringer Boulder Session. Mit dem Gewinn von 200.000 Euro würde er eine Weltreise machen.