Der Medienkonzern RTL hat im ersten Quartal wegen niedrigerer Werbeeinnahmen und höheren Programminvestitionen in Deutschland Einbußen hinnehmen müssen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) sank gegenüber dem Vorjahr von 205 Millionen Euro auf 181 Millionen Euro, wie die RTL-Gruppe am Montag mitteilte.
Niedrige Werbeeinnahmen schmälern den RTL-Gewinn
Köln (dapd). Der Medienkonzern RTL hat im ersten Quartal wegen niedrigerer Werbeeinnahmen und höheren Programminvestitionen in Deutschland Einbußen hinnehmen müssen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) sank gegenüber dem Vorjahr von 205 Millionen Euro auf 181 Millionen Euro, wie die RTL-Gruppe am Montag mitteilte.
Während die Werbemärkte in den Niederlanden und Frankreich zwischen Januar und Ende März wuchsen, seien die Einnahmen in Deutschland geschrumpft. Insgesamt stieg der Umsatz leicht um 0,8 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro.
Eine Prognose für das laufende Jahr wollte RTL angesichts des gemischten Bildes der europäischen Werbemärkte noch nicht geben. Der Konzern zeigte sich jedoch zuversichtlich, in allen großen Ländern besser als der Markt abzuschneiden.
dapd
