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Steuertipp Steuerliche Besonderheiten bei der Neustarthilfe für Soloselbständige

Soloselbständige, also Gewerbetreibende im Handwerk, die zum Stichtag 31. Dezember 2020 weniger als einen Angestellten (Vollzeit-Äquivalent) beschäftigt haben, können seit dem 16. Februar 2021 einen Antrag auf Neustarthilfe in Höhe von bis 7.500 Euro stellen. Hierbei sind auch steuerliche Besonderheiten zu beachten.

Ob Sie im Rahmen der Neustarthilfe antragsberechtigt sind, erfahren Sie in einem Frage-Antworten-Katalog des Bundesfinanzministeriums (abrufbar/einsehbar hier).

Steuerliche Besonderheiten beachten

Bei der Antragstellung sind auch einige steuerliche Besonderheiten zu beachten. Bekommen Sie auf Antrag eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro ausbezahlt, ist diese Zahlung als Betriebseinnahme zu versteuern. Umsatzsteuer fällt jedoch nicht an. Das Finanzamt darf bei Auszahlung der Neustarthilfe im Jahr 2021 die laufenden Einkommensteuervorauszahlungen 2021 nicht erhöhen.

Den Antrag auf Neustarthilfe für Soloselbständige können Sie anders als die Überbrückungshilfe auch ohne Hilfe eines Steuerberaters eigenständig stellen. Zur Identifizierung wird das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat der natürlichen Person bzw. der antragstellenden Kapitalgesellschaft genutzt. Sollten Sie noch kein derartiges Zertifikat besitzen, können Sie dieses über das ELSTER-Portal beantragen. Auf der Basis der bei der Antragstellung gemachten Angaben erfolgt die Auszahlung des Vorschusses für die Neustarthilfe.

Weitere Steuertipps finden Sie im DHZ-Steuerarchiv.

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