Ohne störendes Kabel Metall bearbeiten: Zwei neue Bandsägen von Flex und ein neuer Bohrschrauber von Fein beziehen ihre Energie aus Akkus.

Metall trennen ohne Funkenflug
Beim Trennen von Metall oder Kunststoff können Schlosser, Heizungsbauer, Kfz-Techniker oder Elektriker auf verschiedene Werkzeuge zurückgreifen. Bandsägen heben sich durch ihre beidseitige Führung von Säbelsägen ab und schlagen keine Funken wie Winkelschleifer. Zwei neue Akku-Bandsägen mit 64 bzw. 127 mm Schnittbreite bietet Flex seit Kurzem an.
Die SBE 64 18-EC kostet samt Sägeband in der L-Boxx 259 Euro netto, der Preis für die größere SBE 127 18-EC liegt bei 409 Euro. Bi-Metall-Sägebänder für Edelstahl oder Buntmetalle sowie Sägebänder mit spezieller Vario-Zahnteilung kosten extra.
Beide Geräte eignen sich dank ihres geringen Gewichts (3,3 bzw. 5,9 kg ohne Akku) für Überkopfarbeiten. Ihre Stärken spielen sie am besten beim Schneiden von Gusseisen, SML-Rohren und Edelstahlwerkstoffen aus, wie der Hersteller mitteilt. Um das Sägeblatt zu schonen und die Laufzeit des Akkus zu verlängern, lässt sich die Schnittgeschwindigkeit entsprechend der Materialstärke gezielt zwischen 0 und 192 m/min steuern.
Bei beiden Bandsägen befindet sich der Akku in der Mitte, damit die Maschinen im Gleichgewicht bleiben. So lassen sie sich bei engen Platzverhältnissen sogar einhändig nutzen. In den meisten Fällen sorgt aber der Zusatzhandgriff für sicheres Arbeiten. Zum Wechseln des Sägebandes lässt sich die Abdeckung über einen Spannhebel öffnen. Nach dem Tausch baut sich die richtige Spannung automatisch auf. Die Bandsägen verfügen zudem über ein LED-Licht, das bei Bedarf den Arbeitsbereich ausleuchtet. lau
Akku-Bohrschrauber wird zum Alleskönner

Ein breites Anwendungsspektrum verspricht der schwäbische Elektrowerkzeughersteller Fein für seinen neuen Akku-Bohrschrauber ASCM 18-4 QM(P) AS. In Kombination mit dem jeweiligen Zubehör eignet sich die Maschine für Bohren, Kernbohren, Gewindebohren, Schrauben und Senken sowohl für Metall- als auch für Holzarbeiten. Und das dank eines Vier-Gang-Getriebes mit bis zu 4.000 U/min mit doppelt so hohem Arbeitsfortschritt wie bei den marktüblichen Zwei-Gang-Bohrschraubern.
Der bis zu 40 cm lange Teleskop-Zusatzgriff ermögliche ein sicheres Handling auch bei hohen Drehmomenten. Und sollte sich das Werkzeug trotzdem einmal verhaken und den Schrauber blockieren, so schützt die Kick-Back-Funktion vor gefährlichen Rückschlägen. Beim exakten Eindrehen von Holzschrauben unterstützt eine Nachsetzfunktion, bis der Schraubenkopf bündig im Material anliegt.
Das Quick-in-Zubehör wurde um drei Schnellwechselaufsätze erweitert. Der Gewindebohraufsatz mit automatischem Rechts-Links-Lauf erlaubt Gewindebohren bis M 14 bei kurzen Taktzeiten. Mit dem Tiefenanschlag wird jede Schraube exakt in derselben Tiefe versenkt. Passende Einschraubhülsen sind für Selbstbohrschrauben mit Dichtscheiben bis 28 mm Durchmesser verfügbar.
Handgeführtes Lochsägen bis 80 mm in 4 mm starkem Metallblech sowie Kernbohren bis 30 mm in 20 mm starkem Baustahl sind in Kombination mit bereits eingeführtem Quick-in-Zubehör ebenfalls ermöglicht.
Adapter zum Gewindebohren für Schlagschrauber: Im dritten Quartal 2024 will Fein auch sein schlagschraubertaugliches Vario-Zubehör erweitern. Wie das Unternehmen aus Schwäbisch-Gmünd ankündigt, soll für Schlagschrauber mit ½“ oder ¾“ Außenvierkant einen Steckadapter zum Gewindebohren auf den Markt kommen. In Kombination mit dem stärksten Schlagschrauber ASCD 18-1000 W34 können dann Gewinde bis M 30 geschnitten werden. Ein Spiralbohrer (6,8 bis 12 mm) und ein Kegelsenker (16,5 bis 31 mm) runden das künftige Sortiment ab.
Bereits in diesem im Sommer bringt Fein zudem neue Schutzbacken aus Aluminium für seinen mobilen Schraubstock Versa-Mag auf den Markt. Das hilft beim Bearbeiten von Edelstahl und anderen empfindlichen Materialien. ste