Kfz-Versicherung Neue Typklassen für Deutschlands Autos

Welche Marke, wie viel PS und welcher Fahrzeugtyp – all das hat Einfluss auf die Höhe des Kfz-Versicherungsbeitrags. Um hier einen Einstufung zu treffen, werden Fahrzeuge in verschiedene Typklassen unterteilt. Doch genau diese Einstufung ändert sich jetzt zum 1. Oktober für rund die Hälfte aller Fahrzeuge. Überprüfen Sie ihr Fahrzeug.

Die Kosten für Ihre Kfz-Versicherung könnten sich bald ändern, da die Versicherungswirtschaft zum 1. Oktober neue Kriterien für die Typklassen festlegt. - © Schlierner/Fotolia

Auf dem Kfz-Verischerungsmarkt tut sich derzeit einiges: Erstmals werden das Alter des Versicherungsnehmers und das Alter des jüngsten Nutzers des Fahrzeugs bei der Einteilung der Typklasse berücksichtigt. Rund die Hälfte der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge wird deshalb in eine neue Typklasse umgestuft.

Unfallfreie Jahre stärker berücksichtigt

Allerdings verändert sich in der Kfz-Haftpflichtversicherung die Typklasse bei über 90 Prozent der Umstufungen nur um eine Klasse: Rund 55 Prozent der umgestuften Fahrzeuge werden eine Klasse höher und rund 36 Prozent eine Klasse niedriger eingestuft. Das geht aus der neuen Typklassenstatistik hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vorgestellt hat.

In der Haftpflichtversicherung werden in der Typklassenstatistik jetzt auch die Jahre stärker berücksichtigt, die ein Autofahrer unfallfrei fährt (sogenannte SF-Staffel). Bislang endete die SF-Staffel bei 25 unfallfreien Jahren. Die Staffelung wurde nun auf 35 Jahre erweitert.

Die Typklasse Ihres eigenen Fahrzeugs können Sie online überprüfen. Das Verzeichnis finden Sie unter gdv-dl.de. dapd