Neues System zur Ladungssicherung vorgestellt

Netz von oben, Pads von unten
Mit einem Gurtband-Ladungssicherungsnetz für Anhänger und Lkw hat das Handelsunternehmen Eberle-Hald aus Metzingen ein System vorgestellt, mit dem sowohl kleine Ladegüter als auch große Einzelstücke rutschsicher verzurrt werden können.
Das Netz sei schnell einsatzbereit, einfach anzuwenden und eröffne mit seinen Triangel- und Karabinerhaken, Deltabügeln und Zurrösen zahlreiche verschiedene Befestigungsmöglichkeiten, informiert der Händler. Die Ladung kann entweder im Niederzurr-, Direktverzurr- oder im Formschlussverfahren gesichert werden, für größere Frachten lassen sich zwei Netze durch das Einhängen der Karabiner in Deltabügel miteinander verbinden.
Eine weitere Eigenentwicklung des Metzinger Fachhandelsunternehmens bietet eine optimale Ergänzung zum neuen Ladungssicherungsnetz: Die beidseitig verwendbaren Antirutschpads könnten nicht reißen. Sie verfügen über sehr hohe Gleitreibwerte und sind für den Einsatz bei Temperaturen zwischen 40°C und +120°C geeignet. Darüber hinaus würden sich die Pads durch eine Unempfindlichkeit gegenüber den meisten Säuren, Laugen sowie Benzin und Diesel auszeichnen. Dies ermögliche einen Langzeiteinsatz, der enorme Kosteneinsparungen mit sich bringt. Geschäftsführer Bernd Eberle: „Das Ladungssicherungsnetz sichert die Güter von oben, die Pads von unten - da verrutscht garantiert nichts mehr!“
Nahezu täglich wird in den Verkehrsmeldungen vor herumliegenden Gegenständen auf den Straßen gewarnt. In Deutschland entsteht durch mangelnde Ladungssicherung nach Schätzungen jährlich ein Sachschaden von rund 500 Millionen Euro, ganz abgesehen von den Gefahren, die für andere Verkehrsteilnehmer entstehen. Zwar verlangt der Gesetzgeber bereits seit 2006, jegliche Art von Ladung sicher zu verstauen. Doch erst seit kurzem wird in einer neuen Zusatzverordnung ausdrücklich vorgeschrieben, dass die Fracht auch in Extremsituationen nicht in Bewegung geraten darf. dhz