Zentralverband des Deutschen Baugewerbes Negative Geschäftslage auf dem Bau

Die mittelständischen Mitgliedsunternehmen des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes beurteilen auch im März ihre Geschäftslage überwiegend negativ. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für März 2008.

Negative Geschäftslage auf dem Bau

Im Straßenbau und Sonstigen Tiefbau gleichen sich die Bewertungen der westdeutschen Betriebe mit „befriedigend“ (saisonüblich) bzw. „unbefriedigend“ allerdings aus. Für den gewerblichen Bau ist im Westen eine leicht aufwärts gerichtete Tendenz der Meldungen über eine befriedigende Geschäftslage festzustellen. Der Auftragseingang zeigt sich weitgehend stabil, wobei hierfür vor allem die Baunachfrage im Wirtschaftsbau und in den Tiefbaubereichen beiträgt.

Die Bautätigkeit fiel nur unwesentlich im Vergleich zum Vormonat ab. Allerdings nahmen witterungsbedingte Produktionsstörungen zu. Konsequenzen für eine Veränderung der Belegschaft sind nicht zu erkennen.

Kritische Auftragsbestände

Die Betriebe bewerten ihre derzeit vorhandenen Auftragsbestände kritisch. Während sich im Hochbau für die westdeutschen Betriebe weiterhin eine durchschnittliche Reichweite von 1,7 Monaten ergibt, fiel der Wert für die ostdeutschen Betriebe wieder auf nur 0,9 Monate. Für den sonstigen Tiefbau ergibt sich im Westen nur noch eine Produktionsdauer von 1,5 Monaten, während für den Straßenbau das Niveau bei 1,4 Monaten gehalten wird. In den neuen Ländern liegen die Reichweiten in den Tiefbausparten weiterhin bei 1,4 Monaten.

Die Betriebe berichten nahezu durchweg von unveränderten Preisen. Auffällig ist jedoch, dass von den westdeutschen Betrieben eher über nachgebende Preise im Wohnungsbau statt wie bisher im öffentlichen Bau berichtet wird.

Die Geräteauslastung bleibt im Monatsverlauf leicht schwächer, um die 50-Prozentmarke im Westen und knapp über 40 Prozent im Osten. Die Betriebe hoffen vor allem auf eine Belebung der Baunachfrage. Erwartet werden im Westen wie im Osten meist jedoch unveränderte Geschäfte, Aufträge und Baupreise.