Als Konsequenz aus den gewonnenen Bürgerschaftswahlen in Bremen will SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ihre Partei zu mehr Bürgernähe bewegen. Eine Lehre aus dem positiven Wahlergebnis sei, "dass wir eine Kümmererpartei sein müssen", sagte Nahles am Montag in Berlin. Das habe die Bremer SPD vorgelebt, und dies sollte nun auch Leitlinie der Bundespartei werden, fügte sie hinzu.
Nahles will SPD zu "Kümmererpartei" machen
Berlin (dapd). Als Konsequenz aus den gewonnenen Bürgerschaftswahlen in Bremen will SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ihre Partei zu mehr Bürgernähe bewegen. Eine Lehre aus dem positiven Wahlergebnis sei, "dass wir eine Kümmererpartei sein müssen", sagte Nahles am Montag in Berlin. Das habe die Bremer SPD vorgelebt, und dies sollte nun auch Leitlinie der Bundespartei werden, fügte sie hinzu.
Nahles sagte, die SPD könne aus dem erfolgreichen Wahlausgang in Bremen lernen, dass die Themen Wirtschaftskompetenz und soziale Gerechtigkeit gleichermaßen glaubwürdig vermittelt werden müssten.
Die SPD-Politikerin nutzte den Wahlsieg in Bremen für einen Angriff auf den politischen Gegner. Die schwarz-gelbe Bundesregierung befinde sich "im Abwärtsstrudel". Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) führe die Union "von einer Niederlage zur nächsten", hieß es weiter.
Nahles warf Merkel zudem Populismus in der Debatte um schwächelnde Eurostaaten vor. Nicht Rentner in Griechenland oder Spanien hätten die Krise verursacht, sondern Spekulanten, sagte sie. Merkel hatte sich kritisch über das Renteneintrittsalter sowie die Anzahl an Urlaubstagen in anderen europäischen Ländern geäußert.
dapd
