Rund 30 Prozent der Fördergelder, die als sogenanntes Meister-BAföG vergeben werden, gehen ins Handwerk. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Anteil derjenigen, die Meister-BAföG haben in Anspruch nehmen im vergangenen Jahr insgesamt um 5,6 Prozent.
Nachfrage nach Meister-BAföG steigt
Demnach erhielten im vergangenen Jahr mehr als 166.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Fortbildungen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - dem "Meister-BAföG. "Damit setzt sich die ausgeprägte Aufwärtsentwicklung der letzten Jahre fort. Die große Nachfrage zeigt, wie wichtig dieses Förderinstrument für die berufliche Bildung ist", sagte dazu Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Die hohe Nachfrage bestätige den Erfolg der 2009 in Kraft getretenen Verbesserungen und zeige, dass sich Investitionen in die Aus- und Weiterbildung nachhaltig lohnen. "Mit Hilfe des ,Meister-BAföGs' verwirklichen viele Fachkräfte ihre Höherqualifizierung und ihren beruflichen Aufstieg und helfen somit, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern", betonte die Ministerin.
Das Bundesstatistik zeigt, dass die geförderten Fortbildungen größtenteils (61 Prozent) als Teilzeitmaßnahmen absolviert wurden. 39 Prozent haben sich in Vollzeitmaßnahmen fortgebildet. Den größten Anteil an den Geförderten hatten mit rund 34 Prozent die zwischen 25 bis unter 30 Jahre alten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Zahl der geförderten Frauen betrug 2010 rund 52.000. Sie stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent. Die Zahl der geförderten Männer stieg auf knapp 115.000 und damit um 5,5 Prozent.
Weitere Informationen finden Sie auch unter meister-bafoeg.info .