Mobilfunk war am Nachmittag wieder nutzbar - Noch bis Dienstag Einschränkungen bei der Bahn Mutmaßlicher Brandanschlag bei S-Bahn beschädigt auch Vodafone-Netz

Ein mutmaßlicher Brandanschlag am Berliner S-Bahnhof Ostkreuz hat am Montag auch stundenlang das Telefonnetz des Anbieters Vodafone lahmgelegt. Während die Nutzung des Mobilfunknetzes ab Nachmittag wieder möglich war, blieben Zehntausende Festnetzkunden zunächst vom Telefonnetz abgeschnitten, wie ein Unternehmenssprecher auf dapd-Anfrage sagte.

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Mutmaßlicher Brandanschlag bei S-Bahn beschädigt auch Vodafone-Netz

Berlin (dapd). Ein mutmaßlicher Brandanschlag am Berliner S-Bahnhof Ostkreuz hat am Montag auch stundenlang das Telefonnetz des Anbieters Vodafone lahmgelegt. Während die Nutzung des Mobilfunknetzes ab Nachmittag wieder möglich war, blieben Zehntausende Festnetzkunden zunächst vom Telefonnetz abgeschnitten, wie ein Unternehmenssprecher auf dapd-Anfrage sagte. Durch den Brand in der Nacht zum Montag seien wichtige Kabelverbindungen zu einer Basisstation zerstört worden.

Bis zum Nachmittag hatten Handys von Vodafone-Kunden ohne UMTS vor allem am Ostkreuz keine Telefonverbindung herstellen können. Die Festnetzkunden des Anbieters sollten bis zum Dienstagmittag wieder telefonieren können, erwartete der Sprecher.

Der Stromausfall nach dem vermutlich vorsätzlich gelegten Kabelbrand führte am Montag zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr im östlichen Teil Berlins sowie in Brandenburg. Betroffen waren laut Bahn der Regional- und der Fernverkehr sowie die S-Bahn. Wegen der Reparaturarbeiten muss mindestens bis Dienstag noch mit Einschränkungen im Bahnverkehr gerechnet werden.

Laut Polizei wurde der Kabelbrand nach bisherigen Ermittlungen vorsätzlich gelegt. Die Beamten prüften am späten Nachmittag ein Bekennerschreiben aus der linken Szene.

dapd