Der 33-Jährige LKW-Fahrer Valerij Fluh wurde am 7. Dezember in Berlin als "Held der Straße 2011" ausgezeichnet. Er hatte im Mai dieses Jahres einen verletzten Mann nach einem schweren Verkehrsunfall aus seinem brennenden Auto gezogen und so gerettet.
Als er in der Nacht des 28. Mai 2011 mit seinem LKW in einen Kreisverkehr bei Bad Kreuznach einfährt, wird Valerij Fluh von einem Pkw in einen schweren Unfall verwickelt: Beide Fahrzeuge stoßen frontal zusammen. Obwohl er selbst unter Schock steht, zögert der 33-Jährige aus Hemsbach bei Mannheim nicht und befreit den bewusstlosen Fahrer aus seinem brennenden Fahrzeug.
Goodyear und der Automobilclub von Deutschland zeichnen jeden Monat Menschen aus, die durch ihr mutiges Handeln anderen Verkehrsteilnehmern das Leben retten oder schwere Unfälle verhindern. Aus den Helden der einzelnen Monate wurde der LKW-Fahrer Fluh nun von einer Fachjury zum Held der Straße des Jahres gewählt. Neben der Auszeichnung gewann der LKW-Fahrer einen Hyundai Veloster im Gesamtwert von 21.600 Euro und eine Autoversicherung der Allianz für ein Jahr.
In seiner Rede anlässlich der Ehrung sagte Verkehrsminister Peter Ramsauer: "Als Helden der Straße werden Menschen geehrt, die sich selbstlos und mutig für Leben und Gesundheit anderer eingesetzt haben. Denn diese Art von Mitmenschlichkeit ist nicht alltäglich: sein eigenes Leben für Mitbürger in akuter Not einzusetzen, eben ein Retter zu sein. Diesem Beispiel sollten möglichst viele folgen."
Auf der Internetseite held-der-strasse.de können die Geschichten aller Helden nachgelesen werden, zudem gibt es Tipps zur richtigen Absicherung von Gefahr- oder Unfallstellen. Hier können auch Personen für die nächsten Auszeichnungen vorgeschlagen werden, die sich im Straßenverkehr besonders für das Leben und das Wohl anderer eingesetzt haben. dhz
