Der verurteilte Terrorhelfer der sogenannten Sauerland-Gruppe, Atilla S., hat sich am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen gegen die Rücknahme seiner deutschen Staatsbürgerschaft gewehrt.
Mitglied der Sauerland-Gruppe kämpft um deutsche Staatsbürgerschaft
Sigmaringen (dapd). Der verurteilte Terrorhelfer der sogenannten Sauerland-Gruppe, Atilla S., hat sich am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen gegen die Rücknahme seiner deutschen Staatsbürgerschaft gewehrt. Nachdem der in Ulm geborene, türkischstämmige Mann wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war, hatte die Stadt Ulm seine Einbürgerung zurückgenommen, wie ein Sprecher des Verwaltungsgerichts am Mittwoch sagte.
Laut dem Gerichtssprecher hatte die Stadt Ulm dem Mann vorgeworfen, er habe bei seiner Einbürgerung verschwiegen, dass ein Ermittlungsverfahren gegen ihn laufe. Der 26-Jährige behaupte jedoch, er habe zu diesem Zeitpunkt noch nichts von dem Verfahren gegen ihn gewusst. Die Entscheidung könnte am Donnerstag (21. Juli) bekannt gegeben werden. Der 26-Jährige ist seit Juli wieder auf freiem Fuß.
dapd
