Die vierte Generation des Fiat Ducato fährt nun auch mit Erdgas
Mit der Kraft der Natur
Auf den ersten Blick lässt sich nicht erkennen, dass ein anderer Antrieb als ein konventioneller Motor in ihm steckt. Nur das Logo deutet an, dass dieser Fiat Ducato etwas anderes ist. „Natural Power“ steht da in blauen und grünen Lettern geschrieben. Exterieur und Innenausstattung sind wie gewohnt bei der vierten Generation des Klassikers.
Der Transporter wird bereits mit Erdgas und nicht erst mit Benzin gestartet, weshalb der Ducato als monovalentes Fahrzeug eingestuft wird. Zwar hat er auch einen Benzintank an Bord, der 15 l fassen kann, doch dient der nur dazu, im Notfall das Fahrzeug noch zur nächsten Tankstelle zu navigieren. So weit sollte es aber nicht kommen. Die fünf Erdgastanks haben laut Fiat eine Reichweite von 400 km. Im Schnitt soll der Ducato „Natural Power“ 8,8 kg/100 km Erdgas verbrauchen.
Was sofort auffällt beim Anlassen, ist die Laufruhe des 136 PS starken, 3,0-l-Turbo-Vierzylindermotors. Durch das Sechs-Gang-Schaltgetriebe lässt es sich zudem auf der Autobahn sehr sparsam fahren. Eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 155 km/h ist möglich. Und wer Bedenken hat, dass ein Erdgastransporter nicht in die Gänge kommt, den überzeugt der Fiat Ducato „Natural Power“. Das maximale Drehmoment erreicht er bei 350 nm und 1.500 Umdrehungen pro Minute. Im Stop-and-go-Stadtverkehr macht er somit nicht nur eine gute, sondern dank des Erdgases auch eine saubere Figur. Einziger Kompromiss, den der Handwerker eingehen muss: Durch die unterflur eingebauten Gastanks gehen circa 200 kg Nutzlast verloren.
Der Fiat Ducato „Natural Power“ erhält die grüne Feinstaubplakette und ist damit auch in Umweltzonen einsetzbar. Er steht als Kastenwagen, Kombi in drei verschiedenen Radständen zur Verfügung und kostet ab 29.750 Euro.pc