Studienfinanzierung Minijobs und BAföG: Das ändert sich 2013

Immer mehr Handwerksmeister und Gesellen nutzen die Chance und studieren. Seit diesem Jahr dürfen auch Studierende in Mini- und Midi-Jobs jeweils 50 Euro im Monat mehr verdienen. Wer jedoch gleichzeitig BAföG bezieht, für den gilt nach wie vor die 400 Euro-Grenze. Sonst wird der BAföG-Zuschuss gekürzt.

Wer BAföG erhält, darf nur 400 Euro dazuverdienen. - © Foto: Marco2811/Fotolia

Bei Mini- und Midi-Jobs hat der Gesetzgeber die Verdienstgrenze angehoben. Bei Mini-Jobs auf 450 Euro und bei Midi-Jobs auf 850 Euro. Aber aufgepasst: Das BAföG wurde nicht entsprechend angepasst.

Wenn also BAföG-Bezieher künftig die Mini-Job-Grenze voll ausschöpfen und fortan 450 Euro verdienen, wird die BAföG-Förderung gekürzt.

Außerdem gilt für Mini- und Midi-Jobs seit Anfang des Jahres die Rentenversicherungspflicht.

Minijob lässt Wahlrecht

Mehr zur Rentenversicherungspflicht finden Sie im DHZ-Beitrag Minijobs ab 2013: Übergangsregelung möglich. Es greift ab 2013 nämlich auch ein Wahlrecht und eine Übergangsregelung.

Ab diesem Jahr gelten auch für KfW-Studienkredite neue Regeln: Wer sein Studium mit einem Studienkredit finanzieren möchte, hat nun bessere Chancen bei der Förderbank KfW.

Ab Sommersemester 2013 macht sie ihren Studentenkredit deutlich mehr Studenten zugänglich. So kann der Kredit künftig flexibler genutzt werden und die Altersgrenze für Kreditnehmer steigt von derzeit 34 Jahren auf 44 Jahre.

Ob das Studium in Vollzeit oder Teilzeit studiert wird, spielt keine Rolle. Beides wird von der KfW gefördert. Mit einem solchen Kredit können Kreditnehmer zwischen 100 und 650 Euro beantragen. Der Zinssatz ist variabel. rh