Mietern muss nicht jede Einzelheit angekündigt werden

Baugewerbe begrüßt Gerichtsentscheidung zu Modernisierungen

Mietern muss nicht jede Einzelheit angekündigt werden

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einer Entscheidung vom 28. September die Ankündigungen von Modernisierungen erleichtert. Damit habe das BGH der ausufernden Rechtsprechung der Instanzgerichte einen Riegel vorschieben wollen, meldet der Landesverband Bayerischer Bauinnungen (LBB).

Demnach müsse nicht mehr jede Einzelheit der beabsichtigten Maßnahmen einer Modernisierung beschrieben werden. Die Ankündigung müsse dem Mieter lediglich eine zureichende Kenntnis darüber vermitteln, in welcher Weise die Wohnung durch die Modernisierung verändert wird und wie sie sich auf den zukünftigen Mietgebrauch und die zu zahlende Miete auswirke.

Der LBB begrüßt diese Entscheidung und erwartet, dass energetische Gebäudesanierung und altersgerechte Modernisierung damit für Hauseigentümer und Wohnungsbesitzer attraktiver werden. „Es kann nicht vom Vermieter gefordert werden, dass er die beabsichtigten Maßnahmen bis ins Detail beschreibt und die damit einhergehenden Auswirkungen genauestens erläutert“, sagte Obermeister Joachim Puhle.dhz