Es gibt viele Vorbehalte und ist wenig bekannt, doch Mezzanine werden auch für kleinere Betriebe als Finanzierungsform immer interessanter. Aber was bedeutet diese Kapitalform und woher kommt das Kapital?

Was ist Mezzaninkapital?
Mezzaninkapital ist eine Art Hybridkapital und steht in der Bilanz zwischen dem Eigen- und dem Fremdkapital, zählt jedoch zum Eigenkapital. Mezzaninkapital ist ein Sammelbegriff, unter den beispielsweise Genussrechte, Wandelanleihen aber auch bestimmte KfW-Darlehen und stille Beteiligungen fallen.
Was sind die Vorteile von Mezzaninkapital?
- Mezzaninkapital zählt zum Eigenkapital, wobei das auch genau der Pluspunkt ist: Denn durch eine höhere Eigenkapitalquote verbessert sich das Rating eines Unternehmens. Ein gutes Rating führt wiederum zu besseren Kreditkonditionen.
- Stille Beteiligungen müssen nicht besichert werden.
- Wovor viele Betriebsinhaber fälschlicherweise Angst haben – Mezzaninkapital ist auch nicht mit Stimmrechten verbunden.
Wo gibt es Mezzaninkapital?
Vergeben wird Mezzaninkapital von Venture-Capital-Gesellschaften, Banken und deren Beteiligungsgesellschaften oder auch Versicherungen, privaten Investoren oder speziellen Fonds. Interessenten, so Karch, wenden sich am besten entweder an die Hausbank oder auch direkt an einen Fonds. Gute Ansprechpartner fürs Handwerk sind insbesondere die Bürgschaftsbanken, die entweder selbst Kapital anbieten oder mit Schwestergesellschaften zusammenarbeiten. Einen Überblick über Bürgschaftsbanken und mittelständische Beteiligungsgesellschaften gibt außerdem der Dachverband der Bürgschaftsbanken auf seine Homepage: vdb-info.de . fm