Bundeskanzlerin Angela Merkel muss vorübergehend auf ihre Familienministerin verzichten, die ihr erstes Kind erwartet. Kristina Schröder werde ab der kommenden Woche keine Termine mehr übernehmen, sagte ihre Sprecherin am Mittwoch in Berlin. Darüber habe die CDU-Politikerin das Bundeskabinett informiert. Ihre Arbeit im Ministerium übernehmen ihre Staatssekretäre.
Merkel vorübergehend ohne Familienministerin
Berlin (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel muss vorübergehend auf ihre Familienministerin verzichten, die ihr erstes Kind erwartet. Kristina Schröder werde ab der kommenden Woche keine Termine mehr übernehmen, sagte ihre Sprecherin am Mittwoch in Berlin. Darüber habe die CDU-Politikerin das Bundeskabinett informiert. Ihre Arbeit im Ministerium übernehmen ihre Staatssekretäre. Im Kabinett wird sie von Bildungsministerin Annette Schavan vertreten.
Wie Abgeordnete und Staatssekretäre habe auch eine Ministerin keinen Anspruch auf Elternzeit, sagte Schröders Sprecherin Katja Laubinger. Die Familienministerin werde sich mit ihrer Auszeit am gesetzlichen Mutterschutz orientieren. Der beginnt in der Regel sechs Wochen vor der Geburt und endet acht Wochen danach.
dapd
