Die Kanzlerin hat einen der reichsten Männer der Welt in Berlin empfangen Merkel und der Sultan von Brunei wollen in der Bildung kooperieren

Kanzlerin Angela Merkel hat einen der reichsten Männer der Welt in Berlin empfangen. Die CDU-Chefin sprach sich nach dem Gespräch mit dem Sultan von Brunei, Hassanal Bolkiah, für eine engere Zusammenarbeit mit dem asiatischen Land aus.

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Merkel und der Sultan von Brunei wollen in der Bildung kooperieren

Berlin (dapd). Kanzlerin Angela Merkel hat einen der reichsten Männer der Welt in Berlin empfangen. Die CDU-Chefin sprach sich nach dem Gespräch mit dem Sultan von Brunei, Hassanal Bolkiah, für eine engere Zusammenarbeit mit dem asiatischen Land aus. Vor allem im Bereich der Bildung könne sie sich mehr Kooperationsprojekte zwischen Deutschland und Brunei, auch in Drittländern, vorstellen, sagte Merkel am Donnerstag im Kanzleramt.

Als ein Teil von ASEAN gehöre Brunei einer ökonomisch sehr interessanten Region an. Sie sei sich mit dem Sultan einig, dass man gemeinsam ein Freihandelsabkommen zwischen der südostasiatischen Staatenvereinigung und der EU unterstütze, sagte Merkel.

Das tropische Sultanat Brunei liegt im Norden der Insel Borneos am Südchinesischen Meer und grenzt an Malaysia. Auf einer Fläche von 5.765 Quadratkilometern leben nach Angaben des Auswärtigen Amtes 414.400 Menschen - davon etwa 290.000 in der Hauptstadt Bandar Seri Begawan.

Der 64-jährige Sultan Bolkiah ist einer der letzten absoluten Monarchen der Welt und schon seit mehr als vier Jahrzehnten an der Macht. Das US-Magazin Forbes schätzt den Wert seines Besitzes auf 20 Milliarden US-Dollar aufwärts. Das Land ist reich an Ölreserven. Sie reichen nach Expertenschätzungen aber nur noch rund 25 Jahre, weshalb Brunei bemüht ist, neue Wirtschaftszweige zu entwickeln.

dapd