Gespräch mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga Merkel sichert arabischer Demokratiebewegung Solidarität zu

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Demokratiebewegung in der arabischen Welt ihre Solidarität zugesichert. "Wir sind solidarisch mit allen Kräften, die sich für eine freiheitliche und demokratische Entwicklung einsetzen", sagte die CDU-Chefin am Dienstag vor einem Gespräch mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, im Kanzleramt.

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Merkel sichert arabischer Demokratiebewegung Solidarität zu

Berlin (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Demokratiebewegung in der arabischen Welt ihre Solidarität zugesichert. "Wir sind solidarisch mit allen Kräften, die sich für eine freiheitliche und demokratische Entwicklung einsetzen", sagte die CDU-Chefin am Dienstag vor einem Gespräch mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, im Kanzleramt. Mussa repräsentiere eine "sehr interessante Region", in der "dramatische Veränderungen" stattfänden, sagte Merkel.

Die Kanzlerin betonte die Bedeutung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region. Es sei wichtig, dass die Menschen dort "ökonomisch besser leben können". Mussa sprach angesichts der Entwicklungen der jüngsten Zeit von einem "sehr entscheidenden Moment" für die arabische Welt. Er wisse die Unterstützung Deutschlands, Europas und der übrigen Welt für die "revolutionären" Bewegungen zu schätzen.

Merkel und Mussa wollten nach den Worten der Kanzlerin unter anderem über die Lage in Ägypten, Tunesien, Libyen und Syrien sprechen. Am Mittwoch (11. Mai) soll sich Mussa mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) treffen.

dapd