Einen Tag vor der Parlamentsentscheidung über Gentests an Embryonen aus künstlicher Befruchtung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung ethischer Grundsätze bei der Anwendung von Forschungsergebnissen betont. "Nicht alles was möglich ist, sollte auch gemacht werden", sagte die CDU-Vorsitzende am Mittwoch bei der Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn.
Merkel mahnt Verantwortung der Forschung an
Bonn (dapd). Einen Tag vor der Parlamentsentscheidung über Gentests an Embryonen aus künstlicher Befruchtung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung ethischer Grundsätze bei der Anwendung von Forschungsergebnissen betont. "Nicht alles was möglich ist, sollte auch gemacht werden", sagte die CDU-Vorsitzende am Mittwoch bei der Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn.
Nur eine unabhängige Wissenschaft könne neue Perspektiven aufzeigen, sagte Merkel. Neue Erkenntnisse hätten aber manchmal auch große Auswirkung auf das persönliche Leben. Dieses Spannungsfeld zeige sich beispielsweise an der Debatte um die Präimplantationsdiagnostik, sagte die Kanzlerin weiter.
Merkel hatte sich beim CDU-Parteitag 2010 gegen die Zulassung der PID ausgesprochen.
dapd
