Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) in Kenia eingetroffen, der ersten Station ihrer Afrika-Reise. Bis Donnerstag besucht die CDU-Vorsitzende außerdem noch Angola und Nigeria.
Merkel in Nairobi eingetroffen
Nairobi (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) in Kenia eingetroffen, der ersten Station ihrer Afrika-Reise. Bis Donnerstag besucht die CDU-Vorsitzende außerdem noch Angola und Nigeria. Merkel wird auf dieser Reise durch drei der bedeutendsten Staaten des Kontinents von einer Wirtschaftsdelegation begleitet; neben politischen Themen geht es auch um Investitionen in Energie-, Klima- und Umwelttechnologien. Es ist nach 2007 Merkels zweite längere Afrika-Reise.
Die Kanzlerin will mit ihrem Besuch nach eigenen Angaben "ein Zeichen setzen, dass Deutschland die Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent sehr ernst nimmt; dass wir zunehmend zu einer gemeinsamen Partnerschaft kommen und auf gemeinsamer Augenhöhe zusammenarbeiten".
Am (morgigen) Dienstag wird Merkel in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zunächst von Präsident Mwai Kibaki mit militärischen Ehren empfangen. Anschließend trifft sie mit dem kenianischen Ministerpräsidenten Raila Odinga zusammen. Am Nachmittag wird die Kanzlerin eine Rede an der Universität Nairobi halten, das International Livestock Research Institute (ILRI) besuchen und im Rahmen eines Besuchs des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) an einem Gespräch mit Experten aus dem Bereich erneuerbare Energien teilnehmen.
In der angolanischen Hauptstadt Luanda eröffnet Merkel am Mittwoch eine deutsch-angolanische Wirtschaftskonferenz. Anschließend wird sie von Präsident José Eduardo dos Santos mit militärischen Ehren empfangen. Für den Nachmittag sind Gespräche mit Vertretern der Zivilgesellschaft und mit dem Vorsitzenden der Oppositionspartei UNITA, Isaias Samakuva, geplant.
Zum Abschluss ihrer Reise trifft Merkel am Donnerstag in Nigerias Hauptstadt Abuja mit Vertretern der Religionsgemeinschaften zusammen. Präsident Goodluck Ebele Jonathan empfängt die Kanzlerin danach mit militärischen Ehren. Vor ihrem Rückflug nach Berlin will Merkel im Hauptquartier der Economic Community of West African States (ECOWAS) mit dem Kommissionspräsidenten James Victor Gbeho zusammentreffen und an einer Podiumsdiskussion teilnehmen.
dapd
