Auch wer nur wenige Tage nicht im Büro war, muss sich anschließend meist durch eine Flut von E-Mails kämpfen. Rund vierzig Jahre nach ihrer Erfindung ist die E-Mail bei deutschen Arbeitnehmern trotzdem noch immer gefragt.

Zwei Drittel der Deutschen wollen trotz der E-Mail-Flut am Arbeitsplatz nicht auf die elektronische Post verzichten. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des "Wall Street Journal Deutschland" hervor. Alternative Kommunikationskanäle wie firmeninterne soziale Netzwerke seien zudem für über 70 Prozent der Befragten kein Ersatz für die E-Mail.
Der Umfrage zufolge ist die "konservative Haltung" selbst bei jungen Bundesbürgern verbreitet. So seien 70 Prozent der 18- bis 34-Jährigen der Ansicht, dass es im Berufsleben keine bessere Kommunikationsform als die E-Mail gebe.
An der den Angaben zufolge bevölkerungsrepräsentativen Umfrage beteiligten sich 1.000 Bundesbürger. dapd / dhz