Mit einem Anteil von 14,1 Prozent hat Deutschland EU-Ziel für 2010 bereits erfüllt Mehr Strom aus erneuerbaren Energien

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung ist im vergangenen Jahr auf 14,1 Prozent gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt nach ersten vorläufigen Berechnungen mit. Deutschland hat somit bereits jetzt das von der EU vorgegebene Ziel von 12,5 Prozent im Jahr 2010 erfüllt.

Mehr Strom aus erneuerbaren Energien

Bis zum 2020 strebt die Bundesregierung an, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromgewinnung auf 20 Prozent zu steigern. 1991 betrug dieser Anteil noch 3,6 Prozent und wurde fast ausschließlich aus Wasserkraft erzeugt. Inzwischen steuert allein die Windkraft 6,2 Prozent zur gesamten Stromerzeugung bei, gefolgt von der Wasserkraft (3,3 Prozent), der Biomasse (3,2 Prozent) und sonstigen erneuerbaren Energien wie Solarstrom (1,5 Prozent).

Insgesamt hat sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von 17,5 Terawattstunden (1 TWh = 1 Milliarde Kilowattstunden) im Jahr 1991 auf 87 TWh im vergangenen Jahr verfünffacht. Für die Zukunft erwartet das Statistische Bundesamt eine weitere Steigerung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Dabei wird das größte Potenzial der Biomasse zugeschrieben. dhz