Die Fleischproduktion ist im dritten Quartal 2010 bundesweit deutlich gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt sind von Juli bis Ende September knapp zwei Millionen Tonnen Fleisch erzeugt worden und damit 4,2 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
Mehr Schweineschlachtungen
Vor allem bei Schweineschlachtungen gab es demnach eine deutliche Zunahme. Auch die Geflügelfleischproduktion legte weiter zu, während die Erzeugung von Rindfleisch sank.
Im dritten Quartal wurden den Angaben zufolge rund 14,6 Millionen Schweine geschlachtet und damit 774.000 Tiere mehr als ein Jahr zuvor (plus 5,6 Prozent). In der Folge sei auch die Schweinefleischproduktion um 71.300 Tonnen beziehungsweise 5,5 Prozent auf 1,36 Millionen Tonnen gestiegen.
Bei Geflügelfleisch stieg die erzeugte Menge im selben Zeitraum um 11.800 Tonnen auf 342.000 Tonnen, ein Zuwachs von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon entfielen 204.300 Tonnen auf Fleisch von Jungmasthühnern (plus 5,8 Prozent) und 113.500 Tonnen auf Truthuhnfleisch (plus 1,9 Prozent). Dagegen sei die Produktion von Entenfleisch um 9,7 Prozent auf 14.400 Tonnen gesunken.
Weiterhin rückläufig ist den Statistikern zufolge die Erzeugung von Rindfleisch. Nach 929.100 Rindern im Vorjahresquartal wurden von Juli bis Ende September 2010 noch 913.400 Tiere geschlachtet. Während dies einem Rückgang um 1,7 Prozent entspricht, sank die Menge des erzeugten Rindfleischs im selben Zeitraum aber nur um 0,7 Prozent und lag mit 289.200 Tonnen lediglich 2.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert.