Der EU-Mittelstandsmonitor des Bundewirtschaftsministeriums soll Unternehmen und Verbänden Einblick in die Vorhaben der Europäischen Union verschaffen. Im Mittelpunkt stehen Pläne, die für den Mittelstand besonders wichtig sind.

Der EU-Mittelstandsmonitor wurde vom Bundeswirtschaftsministerium und Wirtschaftsverbänden erstellt. 48 von insgesamt 108 Vorhaben aus dem Programm der EU sind demnach für den Mittelstand derzeit besonders relevant. Die wichtigsten Vorhaben für 2017 betreffen Maßnahmen, die auf eine faire und EU-einheitliche Unternehmensbesteuerung, die Jugend-Beschäftigungsinitiative und den Verbraucherschutz abzielen.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel will mit dem Monitor für mehr Transparenz und eine bessere Übersicht über EU-Regelungsvorhaben sorgen. "Häufig verfügen kleine und mittlere Unternehmen nur über beschränkte Möglichkeiten, sich ausreichend und frühzeitig über die Vorhaben der EU zu informieren", sagt Gabriel.
Die Vorhaben sind nach dem Ampelprinzip gekennzeichnet. Die Farbe Rot bedeutet hohe Mittelstandsrelevanz und soll Unternehmen, Verbände und politische Entscheidungsträger ermutigen, sich frühzeitig mit dem betreffenden Vorhaben zu beschäftigen. Gelb gekennzeichnete Vorhaben sind eventuell mittelstandsrelevant, grüne eher nicht.
Gleichzeitig sollen auch die zuständigen Bundesminsterien die Vorhaben auf Kosten und Nutzenhin prüfen. Die Bundesegierung will, dass die Kommision hochwertige Folgenabschätzungen vorlegt und ihre Vorschläge so wenig Aufwand wie möglich verursachen. eu-mittelstandsmonitor.de fm