Der BJV und ver.di hatten vor allem in München und Nürnberg mobilisiert Mehr als 800 Mitarbeiter von Zeitungsverlagen in Bayern im Streik

Mehr als 800 Mitarbeiter von Zeitungsverlagen in Bayern sind am Donnerstag einem Streik-Aufruf des Bayerischen Journalistenverbandes (BJV) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gefolgt. Von den Warnstreiks betroffen waren "Süddeutsche Zeitung", "tz", "Nürnberger Nachrichten", "Nürnberger Zeitung" und "Main-Echo", wie der BJV in München mitteilte.

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Mehr als 800 Mitarbeiter von Zeitungsverlagen in Bayern im Streik

München (dapd). Mehr als 800 Mitarbeiter von Zeitungsverlagen in Bayern sind am Donnerstag einem Streik-Aufruf des Bayerischen Journalistenverbandes (BJV) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gefolgt. Von den Warnstreiks betroffen waren "Süddeutsche Zeitung", "tz", "Nürnberger Nachrichten", "Nürnberger Zeitung" und "Main-Echo", wie der BJV in München mitteilte. Ein Sprecher wertete den Streik auf dapd-Anfrage als "sehr erfolgreich".

Beteiligt waren neben Redakteuren auch Verlagsangestellte und Drucker. Der Ausstand sollte von 8.00 bis 24.00 Uhr dauern. Bereits am Mittwoch hatten gut 70 Mitarbeiter von "Frankenpost" und "Oberbayerischem Volksblatt" die Arbeit niedergelegt.

Der Deutsche Journalisten-Verband, dessen Landesverband der BJV ist, fordert von den Verlegern aufgrund verbesserter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen der Verlage vier Prozent mehr Gehalt. Gleichzeitig richten sich die Streiks gegen Forderungen der Arbeitgeber, die laut ver.di "gravierende Verschlechterungen" bei den Arbeits- und Einkommensbedingungen durchsetzen wollen.

dapd