Die Lufthansa hält trotz der Katastrophe in Japan und der Unruhen in Afrika und Nahost an ihrem optimistischen Ausblick für 2011 fest. Er gehe im laufenden Jahr weiterhin von einer Steigerung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses aus, sagte Vorstandschef Christoph Franz am Dienstag, dem Tag der Hauptversammlung in Berlin.
Lufthansa hält trotz des turbulenten Jahresauftakts an Zielen fest
Berlin (dapd). Die Lufthansa hält trotz der Katastrophe in Japan und der Unruhen in Afrika und Nahost an ihrem optimistischen Ausblick für 2011 fest. Er gehe im laufenden Jahr weiterhin von einer Steigerung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses aus, sagte Vorstandschef Christoph Franz am Dienstag, dem Tag der Hauptversammlung in Berlin. Im Vorjahr hatte der Konzern die Krise überwunden und den Umsatz um 22,4 Prozent auf 27,3 Milliarden Euro gesteigert. Der operative Gewinn betrug 876 Millionen Euro.
"Der Erfolg des vergangenen Jahres ist uns nicht in den Schoß gefallen", sagte Franz. Hinter dem Luftfahrtunternehmen lägen schwierige zwölf Monate; Luftraumsperrungen, ein Pilotenstreik, ein harter Winter zu Beginn und Ende des Jahres und die Nachwirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise hätten der Lufthansa viel abverlangt.
Allein im laufenden Geschäftsjahr wolle der Konzern in Deutschland rund 4.000 neue Mitarbeiter einstellen, sagte Franz. Angesichts der Katastrophen und politischen Krisen auf der Welt warnte der Lufthansa-Chef vor Zusatzbelastungen. Die Luftverkehrssteuer oder das europäische Emissionshandelssystem dürften nicht wettbewerbsbenachteiligend und nachfragebeeinträchtigend für deutsche und europäische Fluggesellschaften wirken.
dapd
