Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin sieht die SPD als Wunschpartner auf Bundesebene Lemke laut FAZ gegen Koalition mit der Union

Die Grünen-Politikerin und rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke ist wegen der Energiepolitik von CDU und CSU gegen eine schwarz-grüne Koalition nach der Bundestagswahl 2013. Anders als CDU und CSU hätten die Sozialdemokraten "schon länger verinnerlicht, was es bedeutet, einen Umstieg auf erneuerbare Energien zu meistern", sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin.

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Lemke laut FAZ gegen Koalition mit der Union

Mainz (dapd). Die Grünen-Politikerin und rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke ist wegen der Energiepolitik von CDU und CSU gegen eine schwarz-grüne Koalition nach der Bundestagswahl 2013. Anders als CDU und CSU hätten die Sozialdemokraten "schon länger verinnerlicht, was es bedeutet, einen Umstieg auf erneuerbare Energien zu meistern", sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe).

Der Partner ihrer Wahl in Berlin "wäre derjenige, der wirklich begriffen hat, wie der faktische Umstieg zu machen ist. Das heißt in diesem Fall die SPD", sagte Lemke der FAZ. Das Atomausstiegskonzept der schwarz-gelben Koalition von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeige, dass die Union "nicht verinnerlicht" habe, wie der Umstieg gelinge, sodass auch der Mittelstand davon profitiere.

Lemke kritisierte besonders, dass die Kanzlerin mit ihrer Umgestaltung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) "ganz klar" die vier großen Stromkonzerne bevorteile. "Sie unterstützt deutlich die Strategie von großen, zentralen Off-Shore-Windkraftparks in der Nordsee und den Ausbau großer Stromnetze, von denen wir ohne Zweifel auch einige brauchen." Notwendig sei aber eine regionale und dezentrale "Onshore"-Strategie mit vielen kleineren Einheiten an Windkraft und Photovoltaik, "in der sich der Mittelstand wunderbar entfalten kann".

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