Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch kann laut einer aktuellen Stuie von derzeit rund 15 Prozent bis 2020 auf gut 30 Prozent verdoppelt und bis 2030 auf 50 Prozent gesteigert werden.
Leitstudie belegt großes Potential regenerativer Stromerzeugung
Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zum Ausbau der erneuerbaren Energien, die Dr. Joachim Nitsch in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) erstellt hat.
Die Studie zeigt gleichzeitig auf, dass bei verstärkten Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz und der Modernisierung des Kraftwerksparks Deutschland planmäig aus der Atomenergie aussteigen und seine Klimaschutzziele erreichen kann. Eine Stromlücke ist dabei nicht erkennbar.
Ein weiteres wichtiges Ergebnis ist, dass die Abhängigkeit von Energieimporten (Uran und fossile Energieträger) gesenkt, das gesamte Energiesystem flexibler und damit die Energiesicherheit deutlich erhöht wird. Auch unter ökonomischen Gesichtspunkten resultieren Vorteile: Der Anlagen- und Maschinenbau kann mit einem guten heimischen Markt große Erfolge auf dem Weltmarkt erzielen und die Arbeitsplätze in Deutschland weiter steigern.
Mit der Studie legt das Bundesumweltministerium erneut eine belastbare und aktuelle wissenschaftliche Grundlage vor, um die Energie- und Klimapolitik der kommenden Jahre zu gestalten.
Weitere Informationen unter bmu.de .
dhz/BMU