Krankenkassen dürfen die Aufnahme von bisherigen Kunden der City BKK laut dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, nicht ablehnen. Betroffene sollten sich beim Bundesversicherungsamt, der zuständigen Landesbehörde oder dem Verbraucherschutz beschweren, sagte er am Montag im Deutschlandfunk.
Lauterbach: Es gibt keine Versicherungslücke für City-BKK-Kunden
(dapd). Krankenkassen dürfen die Aufnahme von bisherigen Kunden der City BKK laut dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, nicht ablehnen. Betroffene sollten sich beim Bundesversicherungsamt, der zuständigen Landesbehörde oder dem Verbraucherschutz beschweren, sagte er am Montag im Deutschlandfunk.
Betroffene könnten weiterhin zum Arzt gehen. Die Rechnung müsse von der alten Kasse bezahlt werden. Dies werde von der Insolvenzmasse abgedeckt. "Niemand ist in einer Versicherungslücke", sagte Lauterbach.
In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die City BKK zum 1. Juli wegen chronischer Finanzprobleme und Mitgliederschwunds geschlossen wird. Damit müssen sich rund 168.000 Versicherte vor allem in Berlin, Hamburg und Stuttgart eine neue Krankenkasse suchen. Berichten zufolge wurden City-BKK-Kunden von anderen Versicherern jedoch abgewiesen. Inzwischen steht mit der BKK für Heilberufe die zweite Krankenkasse vor der Insolvenz.
dapd
