Der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt Lauk, drängt auf einen Konsens bei der Energiepolitik. Er setzte sich am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin" für eine neue Infrastruktur ein. "Im Moment haben wir nicht die Möglichkeit, den Strom, beispielsweise aus der Windkraft im Norden, in den Süden des Landes zu bringen", sagte Lauk.
Lauk drängt auf Konsens in der Energiepolitik
Köln (dapd). Der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt Lauk, drängt auf einen Konsens bei der Energiepolitik. Er setzte sich am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin" für eine neue Infrastruktur ein. "Im Moment haben wir nicht die Möglichkeit, den Strom, beispielsweise aus der Windkraft im Norden, in den Süden des Landes zu bringen", sagte Lauk. So gebe es die "merkwürdige Situation, dass wir im Norden Windkraft-Strom exportieren und im Süden unseres Landes Atomstrom importieren, weil wir keine Leitungen haben".
Zudem plädierte der Wirtschaftsratschef für den Bau von Speicherkraftwerken. "Wenn wir Wind haben, der nicht immer bläst, aber manchmal auch zu stark bläst, dann brauchen wir Speicherkraftwerke, das bedeutet Stauseen", sagte Lauk.
Die CDU wolle den Umstieg auf die erneuerbaren Energien. Dieser sollte jedoch "mit Augenmaß und vernünftig" geschehen, betonte Lauk. "Wir brauchen einen Konsens. Die ganz klare Botschaft ist, dass wir den Industriestandort sichern, dass wir den Verbraucher nicht höher belasten und dass wir aus Klimaschutz-Gründen keine höheren CO2-Emissionen zulassen."
dapd
